Beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland wurde mit und über die öffentlich-rechtlichen Sender diskutiert. Demnach finden es wohl auch andere bedenklich, dass diese ihre alten Sendungen im Internet gegen zusätzliche Gebühr anbieten möchten (was den Privaten nebenbei bemerkt verboten wurde). Doch während ich denke "hallo, diese Inhalte haben wir doch längst bezahlt - zweifach abkassieren kann nicht sein", sehen andere hier wohl lediglich das Risiko (!) einer kommerziellen Vermarktung als bedenklich an ...weiterlesen
Stolz kann ich als bundesweit allererster ein Ergebnis des Mikrozensus 2012 bekannt geben: Immer mehr Menschen gehen ihrem Erwerb von zu Hause aus nach, der Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden boomt. Dies wird das Ergebnis im kommenden Jahr belegen. ...weiterlesen
Es ist einige Jahre her, da informierte ich mich über die Piratenpartei - und was ich las konnte ich schlicht nicht ernst nehmen. Die Bewegung wuchs aber wohl so weit, dass sie die etablierten Parteien mittlerweile das Fürchten lehrt.
Doch wie oft las ich, dass die Piratenpartei keinen Plan von irgend etwas hat? Keine Meinung, kein Programm. Nix. Nur Freibier wollen sie - bitte alles kostenlos. ...weiterlesen
Es mag auch an den häufigen Berichten zu Apple liegen, dass ich oftmals an gerade dieser Firma hängen bleibe. Aber das "Enfant terrible der IT Landschaft" glänzt beständig mit der Darstellung eines Weltbildes, das Apple sowohl zum Zentrum als auch zur Gottheit erklärt: ...weiterlesen
Liebe Musikindustrie, seit Jahrzenten funktioniert das mit dem Verkaufen ungefähr so: Man stellt ein atraktives Angebot auf die Beine, welches man anschließend der Kundschaft auch ermöglicht zu erwerben.
Weder ist das Angebot attraktiv, noch ist der Erwerb möglich. Dafür etabliert ihr den Mythos vom raubenden Kopierer. Recht gewagt, denn ihr seid die Räuber: ...weiterlesen
Kürzlich las ich, wir leben gar nicht in einer Demokratie - unser System sei längst eine Juristokratie. In Anbetracht dessen, dass unser Paragraphendschungel einen nachweislich Obdachlosen ohne Rundfunkgeräte rückwirkend Rundfunkgebühren abstottern lässt ...weiterlesen
Deutsche Steuerfahnder kauften eine CD mit Steuersündern in der Schweiz. Nun läuft gegen jene Steuerfahnder in der Schweiz ein Ermittlungsverfahren mit Haftbefehl, da sie gegen das Schweizer Bankgeheimnis verstoßen haben. Unsere Volksvertreter sind empört - man solle nicht die Guten kriminalisieren.
Mein Verstand sagt mir: Wenn ich in die Schweiz gehe und dort einen Handel tätige, kann ich mich nicht auf deutsches Recht berufen. Wie arrogant muss man sein, um die Position unserer Politiker einnehmen zu können?
Ebenso wie in meinem vorigen Blogbeitrag gilt auch hier: Deutsches Recht gilt eben nicht auf der ganzen Welt. Jene Zeiten sind nicht vorbei, nein: Sie haben nie existiert.
Kostenfallen im Internet sollen bekämpft werden. Ein guter und richtiger Gedanke! Unsere bundesdeutschen Politiker glauben allerdings auch nach 15 Jahre nachdem sein Volk das weltweite Internet in Massen nutzt, sie können alleine per Gesetz entscheiden, was im Internet geschieht und was nicht.
Sind sie tatsächlich zu blöd zu verstehen, dass dies nur länderübergreifend geschehen kann? Nur ein internationales Recht kann internationale Belange regeln.
Statt nun also in der BRD an einem kleinen Eck zu frickeln wäre es schlauer sich mit anderen Ländern zusammenzusetzen, eine übergreifende Instanz zu errichten. Um Kohle zu scheffeln war dies mit der EU ja auch möglich.